Selbstständige Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Balhorn (SELK)

 
 

Presse

selk_news vom 12.09.2019

SELK: Armin Geselle verstorben
Beerdigung am Freitag in Balhorn

Baunatal-Großenritte, 12.8.2019 Armin Geselle ist am 10. August im Alter von 67 Jahren verstorben. Geselle hat sich als Kirchenmitglied der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in seiner Gemeinde in Bad Emstal-Balhorn sowie übergemeindlich für die Kirchenmusik und für die Öffentlichkeitsarbeit vielfältig eingesetzt, unter anderem in der Organisation kirchenmusikalischer Projekte und in der Gestaltung und Betreuung von Internetseiten. 

Für die Lutherischen Kirchentage der SELK in den Jahren 2006, 2012 und 2018 hatte er jeweils das Kirchentagsbüro inne.
Die Beerdigung fand am Freitag, 16. August, auf dem Friedhof in Balhorn statt.

selk_news vom 24.4.2019

14. Kirchensynode der SELK
21.-26. Mai 2019 in Balhorn

Vom 21. bis zum 26. Mai findet die 14. Kirchensynode der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) im hessischen
Bad Emstal-Balhorn statt. Gastgeberin ist die örtliche Kirchengemeinde der SELK. Mit dieser Synode wird die Synodalperiode 2019-2023 eröffnet.

Hier können die Unterlagen der 14. Kirchensynode eingesehen und heruntergeladen werden:

Synode 2019 - Berichte

Synode 2019 - Anträge

Synode 2019 - Wahlen

Synode 2019 - Informationen und Stellungnahme

Synode 2019 - Bilder

Synode 2019 - Protokolle

selk_news vom 19.06.2018

Bad Emstal-Balhorn, 19.6.2018. "Geh aus, mein Herz, und suche Freud": So lautete das Motto des Sommerkonzertes, das der Verein zur Förderung der Kirchenmusik in der Gemeinde Balhorn der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) am vergangenen Samstag auf dem Balhorner Kirchengelände veranstaltete. Bei schönem Sommerwetter fanden sich rund 60 Zuhörerinnen und Zuhörer ein, um den Stücken des Posaunenchores und des Projektchores zuzuhören. Am Cello war Miriam Löber zu hören, die von Kantorin Nadine Vollmar am Klavier begleitet wurde. Das Lied zum Motto zog sich wie ein roter Faden durch den Abend, manche Verse wurden vom Projektchor vorgetragen, andere von den Zuhörenden gesungen. Andere - teils geistliche, teils weltliche - Lieder und Vorträge ergänzten das Thema. Alles in allem war es ein gelungenes Konzert, an das sich ein gemeinsamer Grillabend anschloss.

selk_news vom 22.05.2017

Bad Emstal-Balhorn, 22.5.2017. Unter dem Thema "Schuld und Vergebung" standen vom 5. bis zum 7. Mai BezirksJugendTage (BJT) des Kirchenbezirks Hessen-Nord der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Balhorn. 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen daran teil. Das Thema wurde in einem Schreibgespräch, in Kleingruppen und kreativen Workshops behandelt - und reichte sogar hinein in eine Schnitzeljagd durch Balhorn: Mithilfe der App "Actionbound" mussten dabei nämlich verschiedene Fragen zum Thema Schuld und Vergebung, aber auch zu anderen biblischen Themen beantwortet werden.

Natürlich hatte auch auf diesem BJT das Nachtcafé geöffnet. Außerdem wurde ein Lagerfeuer entzündet. Selbst zusammengestellte Burger mit Fleisch vom Grill fanden guten Zuspruch. Und auch das Singen und das Spielen - unter anderem Wikingerschach, Badminton und Fußball - kamen nicht zu kurz.

Am abschließenden Sonntag feierten die Jugendlichen den Gottesdienst mit der gastgebenden Gemeinde. "Alles in allem war es ein rundum gelungenes Wochenende", resümiert Bezirksjugendvertreter Frieder Holland-Moritz (Edertal): "Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!"

HNA vom 28.11.2015

"Erst Bach, dann Häppchen"

„Bach und Brot - Die Königin und ihr Gefolge“ hieß es in der Selbständig evangelisch-lutherischen Kirche (SELK) in Balhorn, wo  Reinhard Heinemann (von links), Nadine Vollmar und Klaus Degenhart (alle Orgel) mit Miriam Löber (Cello), Anne Mey (Mezzosopran) sowie Horst Reiter (Trompete) im Rahmen einer Konzertreihe zum Orgeljubiläum nicht nur musikalische Häppchen servierten. Die liebevoll gedeckten Tische links und rechts des Altars verrieten es schon zu Beginn: Nach wunderbaren Bach-Kompositionen in unterschiedlichsten Bearbeitungen warteten noch kleine Snacks auf die rund 40 Zuhörer. Verdient hatten sie es sich, nachdem sie lautstark „Nun ruhen alle Wälder“ aus der Matthäus-Passion „Wer hat dich so geschlagen“ mitgesungen hatten. (zhf)

HNA vom 29.9.2015

Josephsgeschichte als Orgelkonzert ließ Kinder in Balhorn staunen 

Balhorn. Mit großen Augen und offenen Mündern bestaunten die zwanzig Kinder die Figuren, die wie von Geisterhand bewegt wurden, die plötzlich auftauchenden Bilder an der Kirchendecke und das Orgelspiel im Hintergrund. Ganz ungezwungen lagen sie auf Decken auf dem Kirchenboden oder saßen zwischen den 30 Erwachsenen, die zum Orgelkonzert für Kinder am Wochenende in der Kirche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Balhorn gekommen waren. 

Die Mitwirkenden hatten sich die Josephsgeschichte aus dem Alten Testament ausgesucht. „Es sollte eine biblische Geschichte sein und "Joseph und seine Brüder" ist den meisten Kindern schon bekannt“, sagte Kantorin Nadine Vollmar, die zusammen mit dem Registrant Klaus Degenhardt die Orgel spielte. Außerdem sei die Geschichte aktueller denn je. Sie handelt von Geschwisterneid und Bruderliebe, von Familie, Verleumdung, Armut und Flucht und von Gottvertrauen. 

Nach der Begrüßung durch Hans-Georg Löber übernahm Horst Reiter die Moderation. Er stellte den Kindern die einzelnen Figuren der biblischen Geschichte vor. Jede wurde von den Orgelspielern mit einer unverwechselbaren Melodie und einem bestimmten Klang versehen. Dadurch konnte sich das Publikum beispielsweise den Pharao als einen würdevollen und Joseph als einen fröhlichen Menschen vorstellen. 

Damit die Aufmerksamkeit der Kinder während der Vorstellung nicht nachließ, hatten sich die Mitwirkenden einiges einfallen lassen bei der Gestaltung des Konzertes. Während Horst Reiter und Christiane Geselle abwechselnd die Geschichte vorlasen, bewegte Monika Kugler die von ihr selber angefertigten Puppen auf einer kleinen Bühne hin und her. Bilder, die als Dias an die Kirchendecke geworfen wurden, zeigten Josephs Träume. Und über allem ertönte das wundervolle Spiel der Orgel. 

Das Orgelkonzert für Kinder ist Teil einer Konzertreihe zum zehnjährigen Jubiläum der Orgel der Kirche der SELK. Das nächste Konzert wird am 17. Oktober deutsche und französische Orgelmusik präsentieren. (un)

selk_news vom 26.6.2015

Orgel-Wandelkonzert in Balhorn
Auftakt zum Orgelweihjubiläum

Bad Emstal-Balhorn, 24.6.2015. Zu Samstag, 27. Juni 2015, laden die evangelischen Kirchengemeinden in Balhorn zu einem besonderen Orgelkonzert mit barocken Orgelwerken ein. Die Besucherinnen und Besucher werden von einer Kirche zur anderen "wandeln" und den Klang zweier verschiedener Orgeln zu verschiedenen Themen genießen können - gespielt von dem Thüringer Universitätsorganisten Dr. Wieland Meinhold (Weimar). 

Das Orgelkonzert beginnt um 16 Uhr in der Evangelischen Kirche. Dort erklingen Werke zum Thema "Telemann und Frankreich", ein reizvolles Thema, gepaart mit der Eleganz Pariser Orgelkunst. 

Um 17 Uhr wird die Orgelmusik in der Kirche der örtlichen Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) fortgesetzt mit der Thematik "Bach und Italien". Werke von Johann Sebastian Bach werden eingerahmt von virtuoser Barockmusik, die im 18. Jahrhundert Italien begeisterte. Eine Orgelführung danach (18 Uhr) rundet das Programm ab: Für alle Orgelinteressierten erläutert Meinhold die "Königin der Instrumente" hautnah. 

Für die Balhorner SELK-Gemeinde bildet das Orgelkonzert den Auftakt für eine Veranstaltungsreihe zum 10jährigen Jubiläum der Orgelweihe im Dezember 2015.

HNA vom 29.09.2014

Posaunenchor feierte Geburtstag
Mit vier Instrumenten trafen sich die Bläser vor 150 Jahren das erste Mal

Wolfhagen. Mit Werken von Giovanni Gabrielis Dreifachchor bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen eröffneten die drei Bläsergruppen des Sprengels Süd der Selbst-ständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) am Samstagabend in der Wolfhager Stadtkirche ihr Posaunen-fest zum 150-jährigen Bestehen des Balhorner Posaunenchores, der damit einer der ältesten Posaunenchöre der Region ist.
Entstanden auf Betreiben des damaligen Gemeindepfarrers Ludwig Saul, wurde im Dezember 1863 zunächst mit vier Instrumenten der Anfang gemacht, im Herbst 1864 er-klangen die Posaunen dann erstmals im Gottesdienst und sollten fortan vor allem bei Missionsfesten die musikalische Begleitung übernehmen.

Viele Generationen von Bläsern haben seither im Chor mitgewirkt, dessen breit gefächertes Repertoire mittlerweile längst weit über die klassische Choralmusik hinaus geht. Und doch steht trotz vieler Veränderungen über einen solch langen Zeitraum noch immer der biblische Auftrag aus Psalm 150 im Vordergrund: „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! Halleluja!“

Priorität hatte und hat für die Musiker immer die musikalische Begleitung von Gottesdiensten und sonstiger gemeindlicher Veranstaltungen, wie auch am Wochenende beim Festgottesdienst und der Stunde der Bläsermusik in der Wolfhager Stadtkirche, als eine große Anzahl von Bläsern aller SELK-Posaunenchöre aus dem Sprengel Süd die Gemeinde musikalisch begleitete und in verschiedenen Werken das Thema aus Psalm 150 musikalisch zum Ausdruck brachte.

Großes Fest zum 150-Jährigen: Bläser aller SELK-Posaunenchöre aus dem Sprengel Süd feierten gemeinsam mit dem Balhorner Posaunenchor in der Wolfhager Stadtkirche.

HNA vom 11.5.2012

Balhorn. Wilfried Keller und seine Frau Regina sind gut in Balhorn angekommen. Am Sonntag wird der neue Pfarrer in die
Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) in Balhorn und Altenstädt eingeführt.

Für Wilfried Keller liegt es klar am Fahrer, dass der Umzugslaster gut durch die enge Baustelle vor seiner neuen Kirche gekommen ist. Aber der zukünftige Pfarrer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Balhorn und Altenstädt ist sich auch sicher, dass Gott an dieser Aktion nicht ganz unbeteiligt war. „Wir haben für einen guten Ablauf des Umzugs hierher gebetet“, sagt er.
Wilfried Keller ist beides – Realist und gläubiger Christ. In seinen Abiturleistungskursen beschäftigte er sich mit Mathematik und Physik. Doch schon damals war er der festen Überzeugung, dass Jesus lebt und auf der Welt wirkt.

Jesus steht auf Platz eins
Nach dieser Kernaussage richtet er sich auch bei seiner Arbeit. Keller hat das Motto „Jesus als erstes“. Was das genau bedeutet? „Wer vor der Gemeinde predigt, ist eigentlich egal. Wichtig ist, dass die Menschen den Glauben leben.“

Diese Einstellung hat ihm auch erleichtert, nach 15 Jahren seine Gemeinde in Hermannsburg in Niedersachsen zu verlassen. Seine Freizeit verbringt Keller gern in der Natur. In Balhorn ist für ihn extra ein kleines Gartenstück anlegt worden. Darüber freut er sich sehr. Auch im Pfarrhaus finden sich Blumenketten als Deko und ein Blütenbild mit intensiven Farben an der Wand. 

In Balhorn und Altenstädt gehören ungefähr 610 Menschen der Selk an. Sie haben sich Keller als ihren neuen Pfarrer selbst gewählt. Neben dem sonntäglichen Gottesdienst legt der Mann mit der ruhigen Stimme Wert auf Bibelkreise in den Häusern der Gemeindeglieder. „Ich möchte hier vor allem seelsorgerisch aktiv sein“, sagt Wilfried Keller. Dazu gehöre auch eine intensive Familienarbeit. „Auf Wunsch werde ich auch zusammen mit meiner Frau Regina Paargespräche anbieten.“

Der Einführungsgottesdienst für Wilfried Keller findet Sonntag, ab 14 Uhr in der Kirche der Selk in Balhorn statt.

Wilfried Keller ist 54 Jahre alt. Das Pfarrhaus in Balhorn bezieht er zusammen mit seiner Frau Regina. Das Paar hat zwei gemeinsame Töchter. Sein Theologiestudium absolvierte er an der kirchlichen Hochschule der Selbständigen Evangelischen-Lutherischen Kirche in Oberursel. Bevor er nach Balhorn berufen wurde, war er in Hermansburg in Niedersachsen für 2000 Gemeindeglieder zuständig.